Geht Google doch vor Murdoch in die Knie?

So wie es aussieht, macht sich Google in den USA doch weit mehr Gedanken, um die Sorgen der Verlagsindustrie, als man das bisher hätte denken können.

Ich habe hierzu einen Artikel auf Holykaw.alltop.com gefunden ( http://bit.ly/7rFRwp )bei dem eine Pressemitteilung von Google aufgenommen wurde.
Demnach macht Google erste Vorschläge dazu, wie den Verlagshäusern „unter die Arme gegriffen werden könnte“!

Um dies zu tun, macht Google nun folgende Vorschläge:

Vorschlag 1: Es werden nur noch Headlines in Google News und Google Search angezeigt
Vorschlag 2: Die User werden nach einer bestimmten Anzahl Clicks über Google „freundlich“ um einen Obolus gefragt.

Mit Sicherheit ist dies ein sehr Google untypisches verhalten. Doch lässt sich daraus auch erahnen, dass Google am Ende des Tages auf die Selektionsfähigkeit der
Konsumenten setzt. Denn, keine Information lässt sich wirklich geheim halten. Keinem Blogger kann es verwehrt werden, sich eine Zeitung zu kaufen und eigenständig
über die darin enthaltenen Nachrichten zu schreiben.

So wird sich denke ich, das letzte Aufbäumen der Print-Medienindustrie für einen bezahlten Inhalt am Ende des Tages genauso als Eigentor herausstellen, wie das
Abschalten von Napster seinerzeit. Es werden Alternativen in Form von Blogs oder reinen Netzzeitungen hochkommen, welche die Geschehnisse der Welt und die Meinungen
vieler repräsentieren.

Trotzdem ist es sehr schade, dass es scheinbar keinen richtigen Kompromiss für die Verlagshäuser gibt, dass alternative Verdienstmöglichkeiten so wenig verfolgt werden.

Die Web-User werden Antworten - „Mur doch egal!“ und Ihre Informationen aus neuen Quellen beziehen.

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