06 Dezember 2009
Tracking Twitter - Folgen Sie den Gedanken des Groundswell!
01/122009 01:11Gespeichert in:Tracking und Analyse
Twitter, ein neues 70 Mio. User starkes Phänomen hält die Medienwelt in Atem. Politiker fürchten plötzlich, die Wahlergebnisse könnten durch Twitter beeinflusst werden, Paparazzis liegen umsonst auf der Lauer, weil Aston Cutcher, Paris Hilton und Co. schon längst der Webwelt gezwitschert haben, was die grade tun und Markenhersteller aus aller Welt versuchen nun zaghaft mit Ihre Konsumenten mit Nachrichten zu versorgen. Kurzum Twitter dürfte mit weitem Abstand der Internet-Hype des Jahres 2009 sein.
Spannend macht Twitter aber nicht nur, dass praktisch jeder über sein Mobiltelefon oder via Web seinen Gedanken freien Lauf und per 140 Zeichen die Welt daran teilhaben lassen kann, sondern vor allem sind es die Verlinkungen auf weiterführende Themen, das gegenseitige Tipps geben und die Diskussionen welche sich über Twitter anstoßen lassen.
Längst haben sich die Blogger und freien Journalisten dieser Welt auf Twitter gestürzt und können nun Ihre Gedanken zu Marken, Produkten und Geschehnissen in Form von Headlines publizieren. Für den durch Bloggen hervorgerufene Groundswell, also das plötzlich auftretende Phänomen einer Meinungs-Akkumulierung, ist Twitter das, was für einen CD Spieler der Verstärker ist - aus ein paar kleinen Gedanken und einer einzelnen Meinung formiert sich eine Lawine von Beiträgen, das ganze wird dann über viele Tweets weiter getragen und über Blogs vernetzt und so kommt am Ende eine Komposition der Meinungen und Gedanken zustande, die dann sogar Massen in Bewegung setzen kann.
Viele Unternehmen sehen somit in Twitter natürlich sofort eine prima Möglichkeit unzählige Menschen über ihre neuen Produkte und Services zu informieren, Aktionspreise zu verteilen und endlich die leidigen Newsletter abzuschaffen. Doch grade im Zuge dieser Diskussionen stellt sich oft die Frage, was das ganze Gezwitschere überhaupt bringt, wer einem da wohl folgt und wie die Menschen die einem folgen ticken. Eine andere Frage ist, ob all das „getweete“ nicht eh nur sinnloser Datenmüll ist.
Oft enden diese Diskussionen mit starken aber mehr oder weniger unfundierten Bauchgefühl-Entscheidungen. Damit dies nicht so bleibt und Sie als Unternehmensleiter oder E-Businessverantwortlicher mit mehr als nur Bauchgefühl und Trendiness arbeiten können, habe ich hier mal eine kleine Auswahl an Tracking und Research Tools für Twitter bereitgestellt.
1. Wer folgt mir und was macht mein Wettbewerb?
Hierbei hilft Ihnen Twittercounter.com . Twittercounter zeigt Ihnen, nicht nur wer Ihnen oder Ihrem Wettbewerber folgt, sondern auch, was Ihre Follower und die Ihrer Wettbewerber selber von sich geben.
Damit ist es Ihnen möglich, praktisch in Echtzeit nachzuvollziehen was sich in der Welt rund um Ihre Marke so tut. Sie können darauf reagieren oder bewusst mit den entsprechenden Usern interagieren. Sie können auch den Usern Ihrer Wettbewerber folgen und darauf hoffen, dass diese auch Ihnen folgen wollen. Wem das zu müssig ist, der kann sich auch „Follower“ „kaufen“, in dem man zum Featured Tweeter wird. Mal ganz abgesehen davon, dass dies nicht unbedingt den Regeln der Relevanz entspricht, gibt dieses Tool doch einen recht guten Einblick darin, was in der eigenen Welt so los ist.

2. Twitalyzer
Twitalyzer erlaubt es Ihnen ihre eigenen Aktivitäten und deren Effekte, sowie die aller anderen „Twitterer“ zu vergleichen.
Sie können Twitalyzer auch mit Ihrem GoogleAnalytics Account verbinden und dabei weitere Informationen erhalten.
Twitalyzer überprüft die folgenden KPI :
- Influence: Diese bemisst sich an der Anzahl Ihrer Follower, an der Anzahl Ihrer Re-Tweets, wie oft auf Sie referenziert wird und noch einigen anderen Kriterien.
- Signal to noise ratio: Diese sagt aus, wie viel „Lärm“ Sie wirklich auf Twitter verursachen. Dabei werden nicht nur Ihre Tweets gemessen, sondern auch was andere User damit anstellen.
- Generosity: Großzügigkeit im Twitter-Universum zeigt sich nicht das Tweeten alleine, sondern auch durch das Re-Tweeten. Denn wer Re-Tweetet zeigt, dass er auch Interesse an dem hat, was andere erzählen und die mit der Gemeinschaft teilt. Wer also großzügig ist, macht natürlich auch mehr „Lärm“ und damit auch sich selber bekannter.
- Velocity: Hier wird Ihre Beitragsquote im Twitteruniversum gemessen, sprich wie viel sie Zwitschern.
- Clout: Hierbei wird Ihnen die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass andere Ihnen folgen werden, anhand der Qualität Ihrer Beiträge

3.Twitsccop.com
Wenn, sie in der glücklichen Situation sind,viele Follower zu haben, werden Sie sich auch bestimmt schon mal gefragt haben, worüber diese Follower so diskutieren.
Die Antwort auf diese Frage würde bei manueller Auszählung recht lange dauern. Abhilfe schafft hierbei Twitscoop - dieses Tool baut eine Tagcloud auf, bei der die Themen Ihrer Follower in Echtzeit verdichtet werden.

4. Tweetbuzzer
Wird über Ihre Marke gesprochen? Diese Frage stellen sich wohl viele Marketingstrategen. Tweetbuzz gibt die Antwort darauf. Es gibt eine Übersicht über die Top 100 Marken, aber auch einen Livestream, bei dem Sie mitverfolgen können, was grade im Twitteruniverse diskutiert wird.

Die obigen Tools sind natürlich nur eine kleine Auswahl. Aufgrund der offenen API von Twitter, haben sich eine Vielzahl von Statistik-Tools für jeden Zweck aufgetan und man darf gespannt sein, was in der Zukunft noch so kommt. Sicher ist soviel, ob Twitter auch für Sie ein interessantes Marketing-Tool ist, hängt von der Konsequenz der Nutzung ab und davon die Regeln der Twitter-Community zu befolgen. Ein sinnloses versenden von Tweets dürfte Ihnen dabei genauso wenig bringen, wie Spam eMails.
Spannend macht Twitter aber nicht nur, dass praktisch jeder über sein Mobiltelefon oder via Web seinen Gedanken freien Lauf und per 140 Zeichen die Welt daran teilhaben lassen kann, sondern vor allem sind es die Verlinkungen auf weiterführende Themen, das gegenseitige Tipps geben und die Diskussionen welche sich über Twitter anstoßen lassen.
Längst haben sich die Blogger und freien Journalisten dieser Welt auf Twitter gestürzt und können nun Ihre Gedanken zu Marken, Produkten und Geschehnissen in Form von Headlines publizieren. Für den durch Bloggen hervorgerufene Groundswell, also das plötzlich auftretende Phänomen einer Meinungs-Akkumulierung, ist Twitter das, was für einen CD Spieler der Verstärker ist - aus ein paar kleinen Gedanken und einer einzelnen Meinung formiert sich eine Lawine von Beiträgen, das ganze wird dann über viele Tweets weiter getragen und über Blogs vernetzt und so kommt am Ende eine Komposition der Meinungen und Gedanken zustande, die dann sogar Massen in Bewegung setzen kann.
Viele Unternehmen sehen somit in Twitter natürlich sofort eine prima Möglichkeit unzählige Menschen über ihre neuen Produkte und Services zu informieren, Aktionspreise zu verteilen und endlich die leidigen Newsletter abzuschaffen. Doch grade im Zuge dieser Diskussionen stellt sich oft die Frage, was das ganze Gezwitschere überhaupt bringt, wer einem da wohl folgt und wie die Menschen die einem folgen ticken. Eine andere Frage ist, ob all das „getweete“ nicht eh nur sinnloser Datenmüll ist.
Oft enden diese Diskussionen mit starken aber mehr oder weniger unfundierten Bauchgefühl-Entscheidungen. Damit dies nicht so bleibt und Sie als Unternehmensleiter oder E-Businessverantwortlicher mit mehr als nur Bauchgefühl und Trendiness arbeiten können, habe ich hier mal eine kleine Auswahl an Tracking und Research Tools für Twitter bereitgestellt.
1. Wer folgt mir und was macht mein Wettbewerb?
Hierbei hilft Ihnen Twittercounter.com . Twittercounter zeigt Ihnen, nicht nur wer Ihnen oder Ihrem Wettbewerber folgt, sondern auch, was Ihre Follower und die Ihrer Wettbewerber selber von sich geben.
Damit ist es Ihnen möglich, praktisch in Echtzeit nachzuvollziehen was sich in der Welt rund um Ihre Marke so tut. Sie können darauf reagieren oder bewusst mit den entsprechenden Usern interagieren. Sie können auch den Usern Ihrer Wettbewerber folgen und darauf hoffen, dass diese auch Ihnen folgen wollen. Wem das zu müssig ist, der kann sich auch „Follower“ „kaufen“, in dem man zum Featured Tweeter wird. Mal ganz abgesehen davon, dass dies nicht unbedingt den Regeln der Relevanz entspricht, gibt dieses Tool doch einen recht guten Einblick darin, was in der eigenen Welt so los ist.

2. Twitalyzer
Twitalyzer erlaubt es Ihnen ihre eigenen Aktivitäten und deren Effekte, sowie die aller anderen „Twitterer“ zu vergleichen.
Sie können Twitalyzer auch mit Ihrem GoogleAnalytics Account verbinden und dabei weitere Informationen erhalten.
Twitalyzer überprüft die folgenden KPI :
- Influence: Diese bemisst sich an der Anzahl Ihrer Follower, an der Anzahl Ihrer Re-Tweets, wie oft auf Sie referenziert wird und noch einigen anderen Kriterien.
- Signal to noise ratio: Diese sagt aus, wie viel „Lärm“ Sie wirklich auf Twitter verursachen. Dabei werden nicht nur Ihre Tweets gemessen, sondern auch was andere User damit anstellen.
- Generosity: Großzügigkeit im Twitter-Universum zeigt sich nicht das Tweeten alleine, sondern auch durch das Re-Tweeten. Denn wer Re-Tweetet zeigt, dass er auch Interesse an dem hat, was andere erzählen und die mit der Gemeinschaft teilt. Wer also großzügig ist, macht natürlich auch mehr „Lärm“ und damit auch sich selber bekannter.
- Velocity: Hier wird Ihre Beitragsquote im Twitteruniversum gemessen, sprich wie viel sie Zwitschern.
- Clout: Hierbei wird Ihnen die Wahrscheinlichkeit berechnet, dass andere Ihnen folgen werden, anhand der Qualität Ihrer Beiträge

3.Twitsccop.com
Wenn, sie in der glücklichen Situation sind,viele Follower zu haben, werden Sie sich auch bestimmt schon mal gefragt haben, worüber diese Follower so diskutieren.
Die Antwort auf diese Frage würde bei manueller Auszählung recht lange dauern. Abhilfe schafft hierbei Twitscoop - dieses Tool baut eine Tagcloud auf, bei der die Themen Ihrer Follower in Echtzeit verdichtet werden.

4. Tweetbuzzer
Wird über Ihre Marke gesprochen? Diese Frage stellen sich wohl viele Marketingstrategen. Tweetbuzz gibt die Antwort darauf. Es gibt eine Übersicht über die Top 100 Marken, aber auch einen Livestream, bei dem Sie mitverfolgen können, was grade im Twitteruniverse diskutiert wird.

Die obigen Tools sind natürlich nur eine kleine Auswahl. Aufgrund der offenen API von Twitter, haben sich eine Vielzahl von Statistik-Tools für jeden Zweck aufgetan und man darf gespannt sein, was in der Zukunft noch so kommt. Sicher ist soviel, ob Twitter auch für Sie ein interessantes Marketing-Tool ist, hängt von der Konsequenz der Nutzung ab und davon die Regeln der Twitter-Community zu befolgen. Ein sinnloses versenden von Tweets dürfte Ihnen dabei genauso wenig bringen, wie Spam eMails.
0 Comments

